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Fliesen oder Vinyl – welcher Boden passt besser zu meinen Bedürfnissen?

Auf der Suche nach dem passenden Bodenbelag stößt man schnell auf eine reichhaltige Auswahl verschiedenster Materialien, Verlegearten und Eignungen. Alleine innerhalb der verschiedenen Bodenarten kommt es nochmal zu verschiedensten Kategorisierungen und Unterscheidungen. Auch bei der Entscheidung zwischen Fliesen oder Vinyl kann es schonmal zu Verwirrung kommen. Klick-Vinyl, Loose-Lay, Feinsteinzeug und Steingut – was heißt das und welcher Bodenbelag passt am ehesten zu meinem Lebensstil? In diesem Beitrag wollen wir Ihnen die Vor- und Nachteile von Vinylboden und Fliesen näherbringen, damit die Auswahl nicht so schwerfällt.

Der Vinylboden – die moderne Alternative zum Laminatboden

Gerflor Senso 20 Lock "1093 Cashew Clear"

Der besondere Vorteil von Vinylboden im Gegensatz zum Fliesenboden liegt in seiner elastischen Beschaffenheit. Der zur Gruppe der elastischen Bodenbeläge gehörende Designboden ist gelenkschonender als ein Hartbodenbelag wie Parkett oder Laminat, kann den Trittschall von sich aus etwas eindämmen ist fußwarm und sehr pflegeleicht. Meist ist der Vinylfußboden sogar mit einer extra Trittschalldämmung ausgestattet und eignet sich teilweise sogar für die Verlegung in Feuchträumen sowie auf Fußbodenheizungen.

Neben dem selbstliegenden Vinylboden, dem sogenannten Loose-Lay-Vinyl, und dem selbstklebenden Vinylboden, bilden das Klick-Vinyl-Laminat und das Klebevinyl die beliebtesten Varianten der Designbeläge. Vor allem in Sachen Robustheit können Klick-Vinyl wie Klebevinyl punkten: meist verfügen die Vinylbodenbeläge über eine PU-Oberflächenvergütung, die den Boden vor den alltäglichen Gebrauchsspuren schützt. Hersteller wie Gerflor setzen auf gesundheitliche unbedenkliche Vinylbeläge, die zudem möglichst umweltfreundlich hergestellt werden.

Klick- oder Klebevinyl – so finden Sie den richtigen Vinylboden!

Gerflor Senso Premium Easy "1034 Cordoba Black"

Egal, ob Parkett, Teppichboden, Fliesen oder Vinyl – bei der Wahl neuer Bodenbeläge sollte immer bedacht werden, welcher Beanspruchung der Fußboden voraussichtlich ausgesetzt sein wird und welche Wirkung Sie mit diesem erzielen möchten. Leben Sie in einem Haushalt mit Hund oder Katze, werden Kinder auf dem Boden spielen und toben, wird der Vinylboden voraussichtlich stark begangen werden und viel Wert legen Sie auf einen leicht zu reinigenden Fußboden? All diese Punkte gilt es zu beachten, wenn es an die Entscheidung zwischen Vinylboden oder Fliesen geht.

Sowohl Klick- als auch Klebevinyl sind im Plankenformat oder als Vinyl-Fliesen erhältlich und bieten beide eine große Dekorauswahl. Vom beliebten Vinylboden in Holzoptik über modernen Designbelag in Betonoptik bis hin zu aussagekräftigen Retro-Designs und nostalgischen Vintage-Dekoren ist hier alles möglich. Erst wenn es an die Renovierung und die eigentliche Wohnraumeignung geht, fallen die Unterschiede von Klick- und Klebe-Vinyl ins Gewicht.

Vinyl klicken oder kleben? Voraussetzungen für ein einwandfreies Ergebnis

Gerflor Vinyl Trend 55 "0347 Ballerina" (18,4 x 121,9 cm)

Der offensichtliche Unterschied zwischen Klick- und Klebe-Vinyl liegt natürlich in der Verlegung. Grundsätzlich ist ein Klick-Vinyl leichter zu verlegen als ein Vinylboden zum Kleben, da hier der Einsatz von Klebstoff wegfällt und der Boden sofort nach der Verlegung begangen werden und mit Möbeln ausgestattet werden kann. Jedoch verfügt ein Vinylboden mit Klicksystem in der Regel über einen etwas höheren Gesamtaufbau als ein Klebevinyl-Boden, der damit noch etwas renovierungsfreundlicher ist. Allerdings muss der Untergrund für die Verlegung von Klebevinyl sehr gut vorbereitet werden, das heißt eben, trocken und sauber sein. Bei der Entscheidung von Fliesen oder Vinyl muss jedoch zugestanden werden, dass auch Fliesen einer gründlichen Untergrundvorbereitung bedürfen.

Gerflor Senso 20 Lock "1092 Cashew Brown"

Bei der Entscheidung zwischen Klick- oder Klebe-Vinyl sollten Sie sich also für einen Vinylboden mit Klicksystem entscheiden, wenn Sie Wert legen auf eine schnelle und einfache Verlegung. Der Klebevinyl-Boden eignet sich hingegen eher für großflächige Räumlichkeiten wie für den Gewerbebereich. Da ein Klebevinyl-Boden bei fachmännischer Verlegung eine ebene Fläche bildet, in die kein Wasser eindringen kann, wird diese Variante insbesondere für Feuchträume empfohlen. Grundsätzlich sollten Sie jedoch immer auf den Hinweis „Feuchtraumeignung“ achten, wenn Sie einen Vinylboden im Badezimmer verlegen möchten. Teilweise bieten Hersteller auch Klick-Vinyl-Laminat für das Badezimmer an wie der Vinylboden aus der Kollektion Gerflor Senso 20 Lock.

Fliesen: Steingut, Steinzeug oder Feinsteinzeug?

Auf der Suche nach den passenden Fliesen stößt man gerne auf die Begriffe Steingut, Steinzeug und Feinsteinzeug. Bei den Fliesenarten spielt insbesondere die Brenntemperatur eine wichtige Rolle. Steingut-Fliesen werden bei einer eher geringen Temperatur gebrannt und sind daher vergleichsweise großporig. Damit können sie mehr Wasser aufnehmen und sollten daher nicht im Außenbereich eingesetzt werden. Steinzeug-Fliesen sind schon etwas robuster und werden oftmals sowohl als Wand- als auch Bodenfliesen eingesetzt. Feinsteinzeug-Fliesen werden bei besonders hohen Temperaturen gebrannt und sind damit besonders widerstandsfähig.

Fliesen statt Vinylboden – der klassische Bodenbelag für Küche & Bad

Mirage Silverlake "SK05 Moro" Natur (30 x 60 cm)

Während nur einige Vinylböden für die Verlegung in Feuchträumen ausgelegt sind, ist ein Großteil der Fliesen für die Verlegung in Nassbereichen konzipiert. Aber auch das Wohnzimmer lässt sich mit Fliesen in Naturstein- oder Betonoptik ansprechend gestalten. Auch hier finden sich verschiedene Varianten, die sich je nach Material und Verarbeitung unterschiedlich gut für die einzelnen Bereiche eignen.

Bei der Entscheidung zwischen Vinylboden oder Fliesen ist jedoch festzuhalten, dass Fliesen oftmals deutlich langlebiger sind als ein Vinylboden und sich bei Bedarf einfach austauchen lassen. Hier punkten die Fliesen also auf lange Sicht und in ökologischer Hinsicht. Jedoch lässt sich ein Vinyl-Laminat mit Klicksystem besonders schnell und einfach verlegen, während ein Fliesenboden verklebt und verfugt werden muss. Zudem erfolgt der Zuschnitt bei Vinylbodenbelägen deutlich einfacher als bei keramischen Fliesen. Preislich gesehen bekommen Sie Fliesen oder Vinyl für nahezu jedes Budget. Für Fliesen in Marmor-, Naturstein- oder Holzoptiken muss man teilweise ein wenig tiefer in die Tasche greifen, dafür bieten diese dann auch ein sehr attraktives Erscheinungsbild und eine hohe Widerstandskraft.

Mirage Silverlake "SK06 Orsi" Natur (30 x 30 cm)

Bei der Entscheidung von Fliesen oder Vinyl zeigt sich zudem, dass Fliesen durch optimale Hygiene-Eigenschaften punkten, denn Keramik-Fliesen sind geruchs- und geschmacklos und lassen sich schnell und einfach reinigen. Im Vergleich zwischen Fliesen oder Vinyl muss jedoch zugestanden werden, dass sich auch Vinylböden leicht reinigen lassen. Der Fliesenboden bildet zudem keine Nährfläche für Bakterien, Pilze oder Schimmel. Darüber hinaus werden zur Herstellung von Fliesen zum Großteil natürliche Materialien verwendet, was nicht nur die Umwelt freut, sondern auch die Entsorgung erleichtert. Allerdings setzen auch Hersteller hochwertiger Vinylböden mehr und mehr auf recycelbare Designbeläge.

Stilvielfalt auf ganzer Linie – Fliesen oder Vinyl für Ihre persönliche Wohlfühloase?

Mirage Koru "KO03 Apricot" Natur (20 x 120 cm)

Fliesen oder Vinyl, beide Bodenbeläge überzeugen durch eine besonders große Stilauswahl. Egal, ob Holz, Beton, Naturstein oder Retro-Dekor – sowohl Designböden als auch Feinsteinzeug-Fliesen überzeugen durch Stilvielfalt. Sowohl beim Vinylboden als auch bei den Fliesen erweist sich die Holzoptik als besonders beliebt. Fliesen in Holzoptik und Vinyl-Holzböden imitieren heutzutage nicht nur die Optik, sondern auch die Haptik von echtem Holz auf täuschendechte Weise.

Mirage Cosmopolitan "CP01 Statuario Extra" Natur (80 x 80 cm)

Wer ein klassisches Steindekor bevorzugt, sollte jedoch eher zu Fliesen greifen, da ein elastischer Bodenbelag zwar authentische Designs mitbringt, an die Haptik von Stein jedoch wegen der fußwarmen Eigenschaften nicht ganz so nah herankommt. Für ein sehr luxuriöses und edles Ambiente eignen sich daher Fliesen in Marmoroptik. Wer ein mediterranes Flair bevorzugt, kommt mit Naturstein-Fliesen aus Travertin oder grobporigem Marmor auf seine Kosten. Fans marokkanischer oder andalusischer Fliesen sowie Freunde des gepflegten Retro-Chics kommen bei Fliesen oder Vinyl auf ihre Kosten, denn sowohl Retro-Fliesen als auch Vinylboden in Retro-Optik zeigen geschmackvolle Dekore mit nostalgischer Note und ansprechenden Farbstellungen.

Fliesen oder Vinyl – jetzt haben Sie die Wahl!

Bei der Entscheidung zwischen Fliesen oder Vinyl sollten Sie sich grundsätzlich die Frage stellen, welche Eigenschaften der Bodenbelag mitbringen sollte, damit Sie sich besonders wohlfühlen. Während der Vinylboden vor allem durch die gelenkschonende und fußwarme Beschaffenheit sowie die gute Raumakustik punkten kann, überzeugt der Fliesenboden durch die einfache Pflege, Ökologie und Robustheit. Fliesen oder Vinyl, beide Bodenbeläge lassen sich häufig auf Fußbodenheizungen verlegen, jedoch verfügt der Vinylboden über ein geringes Gewicht und eine niedrige Aufbauhöhe. Allerdings bietet ein Fliesenboden ein besonders edles Erscheinungsbild und ist in der Regel die bessere Alternative für Feuchträume.

Sollten Sie sich zwischen Fliesen oder Vinyl daher nicht entscheiden können, bietet sich eine Kombination an. Wenn Sie für das Badezimmer Fliesen in Steinoptik wählen und für das Wohnzimmer einen Vinylboden in Holzoptik, holen Sie das Beste aus beiden Bodenbelägen heraus. Wenn Sie Wert legen auf einen elastischen Bodenbelag, aber nicht auf das Fliesendekor verzichten möchten, bietet sich ein Vinylboden in Fliesenoptik an.